Preisträger*innen  ·  2022

Die 10 ausgewählten Projekte 2022

Die Preisträger*innen des Jugendkulturpreises 2022 stehen fest. Wir dürfen gespannt sein auf die Umsetzung der Ideen und uns freuen auf eine Theaterinszenierung, Kunstausstellungen, Musikprojekte, zwei Buchprojekte und zwei Filme!

 

Und das sind die Gewinner*innen:

Verloren in einer grässlichen Welt

Malak aus Oldenburg verhandelt ihre eigene Fluchtgeschichte im Rahmen von Texten und Zeichnungen. Diese möchte sie jetzt in einem Buch (z. B. Graphic Novel) zusammenbringen. Sie möchte sowohl auf Deutsch, als auch auf Arabisch schreiben.

Jil Garodins Abenteuer im Hasenland

Seza und Jannis aus Hildesheim drehen einen Stop Motion-Animationsfilm über einen abenteuerlustigen Zeitungsboten, eine Truppe von Hasenmenschen und ein mysteriöses Schloss inmitten eines Wasserfalls. Die Idee verhandelt Themen wie Rassismus. Auch den Soundtrack komponieren die beiden selbst. Die beiden haben sich bei einem Stop Motion-Wettbewerb kennengelernt, bei dem sie beide nominiert waren und haben bereits gemeinsame Projekte umgesetzt.

Kreativität macht mich… SEXY

Das Kollektiv “Antonia_Hesse 2.0” aus Göttingen möchte sich mit ihrem Theaterprojekt szenisch mit Liebe und Sexualität auseinandersetzen. Sie möchten Interviews mit unterschiedlichen Menschen führen, die als Grundlage (filmisch einbinden, wie auch nachspielen) für den Aufbau des Stücks dienen sollen.

Kreativität macht mich einzigartig

Die Band „The Livelines“ aus Osnabrück möchte einen Pop/Rock-Song zum Thema „Kreativität macht mich einzigartig“ schreiben, aufnehmen und dazu ein Musikvideo drehen. Bei der Gestaltung des Videos möchten sie andere Osnabrücker Jugendliche einbinden, die auf ihre Art und Weise künstlerisch aktiv sind. Sie wollen zeigen, dass die aktuelle Pandemie nicht gezwungenermaßen Stillstand für Nachwuchsbands wie sie bedeuten muss, sondern sie mit solchen Projekten weiterhin einen Teil des kulturellen Lebens mitgestalten können.

Einfach Schön

Die Hannoveranerin Mailin wird eine interaktive Fotoausstellung konzipieren, die die Akzeptanz und Schönheit des eigenen Körpers thematisiert. Sie möchte mit ihren Fotografien, Menschen ein besseres Gefühl in ihrem Körper geben und sie in ihrer Einzigartigkeit bestärken. Ihr geht es darum, Menschen zu verbinden, Geschichten zu erzählen und ihre eigenen persönlichen Erfahrungen weiterzugeben.

sprachRAUM

Ronja aus Hannover möchte mit ihrem Ausstellungsprojekt literarische Texte mit allen Sinnen erlebbar machen. Sie möchte einen RAUM erschaffen, in dem die Texte physisch spürbar werden oder als Fotospur ausgearbeitet sind. Dabei sollen die Grenzen von verschiedenen Sprachen, aber auch von verschiedenen Medien verschwimmen.

Musik für Kantinen

Habib und Khodida aus Hannover planen ein Klavierprojekt. Habib möchte Konzerte in der Schulmensa geben, Khodida möchte diese filmisch dokumentieren und daraus einen Film zusammenschneiden.

The past in us

Die Hannoveranerin Janneke verarbeitet in ihrem Buch eigene Erfahrungen und möchte dazu ermutigen, über Gefühle zu sprechen. Sie schreibt eine Geschichte über eine junge Frau, deren Oma an Demenz erkrankt. Sie findet das Tagebuch der Oma und taucht in die Vergangenheit ein. Sie findet Parallelen zu ihrem eigenen Leben und schöpft daraus Mut.

You are enough – Auf der Suche nach dem wahren Ich

Jan und Leonie aus Norden werden einen Kurzfilm drehen zum Thema Selbstfindung und welche Rolle Kreativität dabei einnimmt. Der Film handelt von einem Mädchen, das den (gesellschaftlichen) Ansprüchen, die an sie gestellt werden, nicht gerecht werden kann. Sie ist auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben. Als Duo haben Leonie und Jan schon gemeinsam kulturelle Projekte realisiert.

100 Porträts von 100 Menschen

Antonia Kowalzik aus Wolfsburg möchte eine Ausstellung konzipieren mit Porträtzeichnungen von unterschiedlichen Menschen. Jeder Mensch und jedes Gesicht erzählen eine außergewöhnliche Geschichte. Das Vorgehen und der Prozess des Zeichnens sind dabei genauso individuell wie das finale Porträt selbst.