Wettbewerb

Zeit für Ideen

Das Ziel

Eine Ausstellung planen, einen Podcast aufnehmen oder eine Tanz- oder Theateraufführung auf die Beine stellen? Ein Comic gestalten, eine Online-Zeitung herausgeben oder einen Roman schreiben? Ein Festival organisieren, ein Musikstück komponieren oder einen Film drehen?

Wir glauben, Ihr habt viele tolle kreative Projektideen und braucht nur ein bisschen Support für die Umsetzung. Wir wollen Euch finanziell und künstlerisch unterstützen! Alle Eure Ideen sind willkommen!

Projektförderung

In diesem Wettbewerb geht es uns nicht darum fertige Kunstwerke oder Projekte auszuzeichnen. Wir interessieren uns für Eure Projektideen! Eine Jury wählt unter allen Bewerbungen 10 Ideen aus. Diese Jugendliche* erhalten ein Startkapital von 1.000 €. Das Geld kann dabei je nach Projektbedarf für Kostüme, Technik oder Honorare genutzt werden. Ihr habt 5 Monate Zeit Eure Idee weiterzuentwickeln und praktisch zu arbeiten. Keine Sorge, wir lassen Euch nicht allein! Es wird ein gemeinsames Workshop-Wochenende geben und jederzeit die Möglichkeit Rat bei zwei Künstlerinnen einzuholen.

Das Motto

Das Thema 2022 ist „Kreativität macht mich…“

…laut. …mutig. …wach. …eigenständig. …stark. aktiv. …melancholisch. …schlagfertig. …glücklich. …widerstandsfähig. …beweglich. …innovativ. – Wir sind gespannt auf Eure Perspektiven und kreativen Ideen, dem Thema näherzukommen!

Wie geht es für die ausgewählten Projekte weiter?

Der Ablauf des “Zeit für Ideen”-Wettbewerbs auf einen Blick. 

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Jurysitzung

Am 2.12.2021 trifft sich die Jury und entscheidet, welche Projektideen gefördert werden.

Kick-off

Am 21.01.2021 kommen alle Jugendlichen, deren Projekte ausgewählt werden, zu einem Kick-off in die Stiftung Niedersachsen in Hannover: Feierliche Urkundenverleihung, Kennenlernen, erste Impulse und eine Führung durch Cumberland, wo später die Präsentation der Projekte stattfindet.

Workshop-Wochende

Vom 19. – 20.03.2022 findet in Oldenburg ein Workshop-Wochenende statt. Dort werden die ausgewählten Projekte im Austausch mit den anderen Jugendlichen gemeinsam mit zwei Künstlerinnen weiterentwickelt.

Finale

Das Finale findet am 22.05.2022 in Cumberland Hannover statt. Alle Projekte werden präsentiert. Drei Projekte, die in ihrer Besonderheit hervorstechen, werden mit dem Jugendkulturpreis 2022 ausgezeichnet. Diese Preise sind mit insgesamt 3.000 Euro dotiert.

Die Jury

Die Jury setzt sich aus Vertreter*innen verschiedener Kultursparten und Jugendlichen* selbst zusammen.

NICOLE AMSBECK

Nicole Amsbeck ist die stellvertretende Leitung und Fachbereichsleitung Theater des Theaterpädagogischen Zentrums Lingen. Sie ist gelernte Köchin, freie Regisseurin und Kulturmanagerin. Nicole Amsbeck studierte Theaterpädagogik an der HS Osnabrück und absolvierte ihren Master in Performance Studies an der Universität Hamburg. Freiberuflich arbeitete sie deutschlandweit mit verschiedenen Künstler*innen, für freie Ensemble, Festivals und Theater. 

„Ich freue mich als Jurymitglied auf die Ideen und neuen Perspektiven der Jugendlichen. Für Kinder und Jugendliche Experimentierräume zu schaffen ist meine tägliche Arbeit und etwas, an das ich felsenfest glaube. Wenn junge Akteur*innen diese Räume erhalten, dann haben wir die Chance darin etwas Neues von ihnen zu lernen.“

TABEA GOLGATH

Tabea Golgath ist Referentin für Museen und Kunst in der Stiftung Niedersachsen und Projektpartnerin des Jugendkulturpreises Niedersachsen.

„Jugendliche sind super-kreativ! Mit dem Jugendkulturpreis wollen wir anregen mutig zu sein, das schlummernde Potenzial zu nutzen und zu zeigen, was in einem steckt.“

ANDREY GRADETCHLIEV

Andrey Gradetchliev arbeitet intensiv mit Jugendlichen (15-26 Jahre) seit 2006 und leitet die Mappenvorbereitungs-, Mal- und Zeichnungskurse der Oldenburger Kunstschule. 2017-18 war er Lehrer (festangestellt) in der BTZG – Fachoberschule für Gestaltung in Oldenburg. Dort war er für die Gestaltungsklassen (11 und 12 Klasse) verantwortlich. Als selbständiger Grafiker, Fotograf und Zeichner bin ich seit 2002 für Verlage, Galerien und Museen, sowie für die Stadt Oldenburg tätig.

“Die Beschäftigung mit den Künsten während der Jugend, bildet mündige Bürger mit Visionen für die Zukunft und sorgt für das seelische Gleichgewicht in Jungen Jahren. Demzufolge auch für eine offene und unerschrockene Einstellung zu der Welt mit all ihren Problemen. Außerdem ist Kultur das einzige was bleibt. Das creative Schaffen der Jugend in Niedersachsen zu begleiten und in diesem Fall zu bewerten ist eine große Verantwortung. Mit Freude werde ich meine Erfahrung und Kompetenz dafür einsetzen.”

ALEXA LEUCKHARDT

Alexa Leuckhardt studiert Musikwissenschaft und Englisch an der Georg-August-Universität Göttingen. In ihrer Freizeit, sowie im Sommercamp der LAG Jugend und Film hat sie an mehreren Kurzfilmen mitgewirkt.

“Ich freue mich in der Jury für den Jugendkulturpreis Niedersachsen sitzen zu dürfen, da ich es wirklich wichtig finde das Projekte von jungen Leuten gefördert und wertgeschätzt werden. Kunst und Kultur spiegeln die Teile unserer Welt wieder mit denen wir in Berührung kommen und ich freue mich tolle Ideen und in ihnen die Stimmen und Erfahrungen von jungen Leuten zu sehen!”

INSA LIENEMANN

Insa Lienemann ist Geschäftsführerin der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung e. V. Niedersachsen (LKJ) und Projektpartnerin des Jugendkulturpreises Niedersachsen.

“Künste schaffen das Potential, sich für eine gemeinsame Sache zu engagieren. Es ist immer wieder toll, wie aktiv und engagiert die jungen Menschen ihre Projekte umsetzen und gemeinsam auf die Finalshow hinarbeiten.”

LAYLA NOBIS

Layla Nobis war in der letzten Runde des Jugendkulturpreises dabei und hat die Sonderauszeichnung beim Finale erhalten. Sie komponierte ein Musikstück mit dem Titel “Der Weg eines Transgender”.